Begleitung auf Ihrem Weg


Achtsame Trauerbegleitung in schweren Zeiten

Wenn die Lichter der Trauerfeier erloschen sind, der Alltag wieder einkehrt und das Umfeld leiser wird – genau dann beginnt oft die schwerste Phase.

Aus meiner Erfahrung in der Hospizarbeit weiß ich: Trauer braucht Raum, Zeit und ein Gegenüber, das den Schmerz mit aushält. Ich begleite Sie ein Stück auf Ihrem Weg – ohne zu bewerten, im ganz eigenen Tempo und mit Blick auf das, was Ihnen jetzt guttut.

So kann meine Begleitung aussehen


  • Das offene Gespräch: Ungestört über den Verlust, das Vermissen, aber auch über Wut oder Hilflosigkeit sprechen
  • Gemeinsam in Bewegung: Oft fällt das Reden oder das gemeinsame Schweigen bei einem Spaziergang an der frischen Luft leichter als im Sitzen
  • Den eigenen Rhythmus finden: Schritt für Schritt Halt und neue Orientierung im Alltag entwickeln

Angebote & Transparenz


Kostenfreies Kennenlernen
15 Min. telefonisch – um ganz in Ruhe zu spüren, ob die Chemie stimmt.

Einzelne Begleitung
60 Min. – 85 €

Wegbegleitung (Schritt für Schritt)
5 x 60 Min. – 370 € (flexibel über mehrere Wochen einteilbar)

Mögliche Orte:
Die Gespräche finden in geschützter Atmosphäre in Bergisch Gladbach, bei Ihnen zu Hause (inklusive in Bergisch Gladbach, Region Köln/Bonn nach Rücksprache) oder ganz flexibel per Telefon oder Video statt.

Ich bin gerne für Sie da.

Mobil: 0176 81060388
E-Mail: christoph.taterka@gmail.com
Formular: Kontaktformular

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Über die Trauer


Wir trauern um den Verlust von Freundschaften und Beziehungen …, um den Verlust eines geliebten Arbeitsplatzes, eines Haustieres, das uns ans Herz gewachsen ist.

Trauern ist eine Form der Nähe.

Wir Menschen sind trauerfähig. Trauer ist eine Chance, eine Möglichkeit.

Manchmal können wir einem Menschen nicht anders nah sein als über die Trauer.
Vielleicht hat er sich von uns getrennt und ist nun mit einem anderen zusammen, oder er ist verstorben. Oder es hat einfach nicht miteinander geklappt.

Dann ist die Trauer eine Brücke zum Anderen. Ein Form der Nähe. Eine sehr traurige Form, aber immerhin eine Möglichkeit, manchmal die einzige Form die wir leben können. Dann müssen wie sie erleben, die Trauer.

Trauer ist keine Krankheit aber sie kann zu Krankheiten führen, wenn sie nicht erlebt wird.

Trauer ist ein Prozess, ist durchaus Arbeit – Bewältigungsarbeit – die wir in Angriff nehmen.

Diese Arbeit kann uns niemand abnehmen, kein Priester oder Psychologe – und auch kein guter Freund. Aber diese Menschen – Menschen unseres Vertrauens – können uns unterstützen. Und sie können uns auch dabei helfen, neue Gewohnheiten zu entwickeln, uns neu zu orientieren.

Es heißt, „Die Zeit heilt alle Wunden“, aber die Zeit allein heilt keine Wunden!

Heilung braucht unser zutun. Es geht darum, den erlittenen Verlust zu vergegenwärtigen und zu akzeptieren. Dies geschieht in einer Reihe von Phasen, von der Phase des Schocks bis hin zur Phase der Neuorientierung.

Natürlich benötigt das Trauern auch Zeit. Für manche sind es Monate, für andere sind es Jahre.

Ein Mensch, der getrauert hat, hat gelernt, den Verlust zu akzeptieren. Dann weiß der Trauernde: Der Verlust eines Menschen ist zwar schwer zu ertragen, aber bedeutet nicht das Ende des eigenen Lebens, sondern ist eine schwierige Phase, die zum Leben dazugehört.

Der Tod eines Menschen rückt die Vergänglichkeit des Lebens in den Vordergrund und Vergänglichkeit hat viele Aspekte. Bereits die Lebensphasen eines Menschen – vom Säugling ... bis hin zur alten Frau, zum alten Mann – sind fortlaufenden Veränderungsprozesse unterworfen.

Von dem griechischen Philosophen Heraklit ist uns der Ausspruch überliefert:
„Nichts ist so beständig wie der Wandel“.



Die zahlreichen Verluste, die wir hinnehmen müssen, betreffen alle Lebensbereiche und wiegen am schwersten, wenn es um die geht, die wir lieben: um Eltern, Partner und Kinder, Kollegen, Haustiere, Idole und einige mehr – wenn wir einen geliebten Menschen verlieren.

Und dann trauern wir. Und das ist wichtig. Denn die Trauer gehört zum Leben, gehört zum Abschiednehmen.

Trauer ist die Bewältigung, die Verarbeitung des erlittenen Verlustes. Und wenn dieser Verlust groß ist – wenn ein Mensch, den wir lieben, verstarb – gilt es einen Weg zu finden, der uns hilft, damit klarzukommen.

Unseren eigenen Weg, denn die Trauer ist etwas ganz persönliches.

Sich für immer von einem geliebten Menschen zu verabschieden, ist ein langsamer und lang andauernder Prozess, der nicht mit dem Begräbnis endet.

Wir benötigen Zeit, um die Endgültigkeit einer Trennung akzeptieren zu können und die Trauer zu überwinden.

Wenn wir den Verlust eines geliebten Menschen betrauern, befinden wir uns für eine Zeit in einem Ausnahmezustand, ziehen uns zurück und reagieren kaum auf positive Reize.

Menschen trauern unterschiedlich. Nicht jeder Mensch kann sofort trauern. Manch einer will den Verlust zunächst nicht wahrhaben und muss sich erst einmal ablenken oder betäuben – zu groß ist der Schmerz.

Und zur Trauer gehören ja auch die tiefen Gefühle der Hilflosigkeit und der Verlassenheit, auch Angst und sogar Wut und Zorn ...

Trauer benötigt Zeit und Raum. Und zur Trauer gehören Tränen.

Die Erfahrung tiefer Trauer setzt uns auch körperlich zu. Vielleicht fühlen wir uns schlapp, haben Magenschmerzen, Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen.
Oft sind wir gar nicht richtig da, können uns nicht konzentrieren ...


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